Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Logopäden und Logopädinnen entwickeln in enger Zusammenarbeit mit Ärzten und Ärztinnen individuelle therapeutische Konzepte für Patienten jeden Alters, deren Sprach-, Sprech- und Schluckfähigkeit beeinträchtigt ist, z.B. aufgrund von Entwicklungsstörungen, Unfällen, Atem- und Stimmproblemen oder Hörstörungen. Sie führen die Behandlung mithilfe geeigneter logopädischer Verfahren wie Artikulations- und Sprachverständnistrainings oder Atem- und Entspannungsübungen durch. So unterstützen Logopäden und Logopädinnen beispielsweise Schlaganfallpatienten beim Wiedererlangen ihrer Kommunikations- oder Schluckfähigkeit. Auch die Behandlung von kehlkopfoperierten Menschen gehört zu ihrem Aufgabengebiet. Außerdem beraten sie Patienten und deren Angehörige sowie Erzieher/innen in Sprachheil- und Sonderkindergärten zu Themen rund um die Logopädie. Weiterhin können sie im Bereich Prävention tätig werden. Mit entsprechender Qualifikation können sie auch eine Logopädie-Praxis oder ein Therapieteam in einer entsprechenden Rehabilitationseinrichtung leiten.
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Die Ausbildung im Überblick
Logopäde/Logopädin ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen für Logopädie.
Sie dauert 3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.
Daneben besteht die Möglichkeit, Logopädie, Sprachtherapie an Hochschulen zu studieren
Hier finden Sie die Ausbildungsmöglichkeiten in der Region:
Bildungsträger und Hinweise zum Beruf
Bildungsträger in der Region
Verdienst
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildung an schulischen Einrichtungen wird in der Regel nicht vergütet.
An Einrichtungen des öffentlichen Dienstes oder an Einrichtungen von Trägern, die sich an die tariflichen Vereinbarungen des öffentlichen Dienstes anlehnen, erhalten Auszubildende beispielsweise folgende Entgelte (monatlich brutto):
1. Ausbildungsjahr: € 1.215
2. Ausbildungsjahr: € 1.275
3. Ausbildungsjahr: € 1.372
Quelle:
Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD)
Verdienst/Einkommen nach der Ausbildung
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): € 3.332 bis € 3.771
Quelle:
Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)
Wird die berufliche Tätigkeit nach einem berufsqualifizierenden Hochschulstudium ausgeübt, erweitern sich die Verdienstmöglichkeiten.
Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.